Fast 80 Prozent aller Kredit- und Darlehensverträge sind widerruflich!

Zwi­schen 2002 bis 2011 sind vie­le die­ser abge­schlos­se­nen Immo­bi­li­en­dar­le­hen wider­ruf­lich und soll­ten zur Sicher­heit geprüft wer­den. Dies ergab eine Unter­su­chung von 3.445 Vor­fäl­lig­keits­ent­schä­di­gun­gen der Ver­brau­cher­zen­tra­le in Ham­burg.

Durch die lan­ge Nied­rig­zins­pha­se wer­den neben den Spa­rern und Anle­gern auch vie­le Kre­dit­neh­mer belas­tet. Eine vor­zei­ti­ge Dar­le­hens­rück­zah­lung ist daher nur mit einer sehr hohen Vor­fäl­lig­keits­ent­schä­di­gung mög­lich. Damit sichern sich Kre­dit­in­sti­tu­te einen Aus­gleichs­be­trag, der sie bei einer außer­or­dent­li­chen Kre­dit­kün­di­gung vor finan­zi­el­len Nach­tei­len schüt­zen soll. Theo­re­tisch sol­len die Kre­dit­in­sti­tu­te bei einer Aus­gleichs­zah­lung nur so viel erhal­ten, wie sie sonst bei der plan­mä­ßi­gen Fort­set­zung des Dar­le­hens erhal­ten wür­den.

Ungültiger Vertrag: Dreifache an Kosten bei Immobiliendarlehen

Tat­säch­lich betru­gen die zusätz­li­chen Vor­fäl­lig­keits­ent­schä­di­gun­gen in den Jah­ren 2012 und 2013 durch­schnitt­lich 11 Pro­zent mehr. Damit for­dern die Kre­dit­in­sti­tu­te nun fast das Drei­fa­che von dem, was man als Dar­le­hens­neh­mer vor der Finanz­kri­se 2008 noch hät­ten zah­len müs­sen. Die Unter­su­chung der Ver­brau­cher­zen­tra­le ergab zusätz­lich, dass fast 2/3 der Vor­fäl­lig­keits­ent­schä­di­gun­gen über­höht waren. Vor allem drei Punk­te waren dafür ver­ant­wort­lich:

  • Fal­sches Datum: Fast jeder drit­te unter­such­te Fall hat­te kein erkenn­ba­res Datum zur gesetz­ten Wie­der­an­la­gen­ren­di­te durch die Bank. Und selbst bei einem erkenn­ba­ren Datum, wur­den in min­des­tens jedem zwei­ten Dar­le­hens­ver­trag vom eigent­li­chen Rück­zah­lungs­tag des Dar­le­hens abge­wi­chen. Somit wur­de durch die Bank meist ein höhe­rer Scha­den pro­gnos­ti­ziert, als er sich bei exak­ter Berech­nung erge­ben hät­te.
  • Kei­ne Berück­sich­ti­gung fan­den bei den Ban­ken auch die ver­ein­bar­ten Mög­lich­kei­ten der Son­der­til­gun­gen. Hier­bei wur­de bei mehr als 50 Pro­zent der ana­ly­sier­ten Stich­pro­ben kei­ne Scha­dens­min­de­rung beach­tet.
  • Schließ­lich wur­den auch die erspar­ten Risi­ko­kos­ten sehr nied­rig ange­setzt und mög­li­che Dif­fe­ren­zie­run­gen oft gar nicht vor­ge­nom­men.

Was bedeutet das für den Darlehensnehmer?

Wer in der Zeit von 2002 bis 2011 einen Kre­dit auf­ge­nom­men hat, hat nun die Mög­lich­keit even­tu­el­le Zin­sen zurück zu bekom­men, oder auf aktu­el­le güns­ti­ge Zin­sen umzu­schul­den. In der Regel führt dies zu einer Redu­zie­rung von fast 50 Pro­zent der monat­li­chen Belas­tung. Selbst Ver­trags­kün­di­gun­gen kön­nen nun ohne Vor­fäl­lig­keits­ent­schä­di­gun­gen durch­ge­führt wer­den.

 

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