KfW-Änderungen bei Förderkonditionen für Baufinanzierung

 Was Sie jetzt beachten müssen

Was ist KfW?

Die Kredit­an­stalt für Wieder­auf­bau ist die größ­te natio­na­le För­der­bank der Welt und die dritt­größ­te Bank in Deutsch­land. Sie ent­stand nach dem zwei­ten Welt­krieg und hat­te die Auf­ga­be den Wie­der­auf­bau der deut­schen Wirt­schaft zu unter­stüt­zen. Güns­ti­ge Kre­di­te und Zuschüs­se sind somit seit dem Jah­re 1948 das Haupt­ge­schäft der KfW.

Die För­de­rung von Woh­nungs­bau durch das Wohn­ei­gen­tums­pro­gramm, sowie die Unter­stüt­zung in den Berei­chen Ener­gie­ef­fi­zi­enz­haus und erneu­er­ba­re Ener­gi­en stel­len nur einen Teil der Ein­satz­mög­lich­kei­ten dar. 

KfW in der Baufinanzierung!

Die KfW ist die staat­li­che För­der­bank, wenn es um das The­ma Bau­en, Kau­fen oder Umbau­en einer Immo­bi­lie geht. Vor allem aber ener­gie­ef­fi­zi­ent gebau­te Immo­bi­li­en und die Sanie­rung von Bestands­im­mo­bi­li­en zum Ener­gie­ef­fi­zi­enz­haus, sowie der alters­ge­rech­te Umbau oder erneu­er­ba­re Ener­gi­en wie Pho­to­vol­ta­ik wer­den geför­dert.

Das Dar­le­hen zum Bau­en und Sanie­ren wird nicht direkt bei der KfW bean­tragt, son­dern soge­nann­te durch­lei­ten­de Kre­dit­in­sti­tu­te über­neh­men die­sen Part. Sie konn­ten bis­her von einem güns­ti­gen Kre­dit oder Zuschuss der KfW pro­fi­tie­ren. Wer sei­ne Immo­bi­li­en­fi­nan­zie­rung mit einem KfW-Kre­dit oder Zuschuss kom­bi­niert hat, erspar­te sich manch­mal erheb­li­che Zins­kos­ten und konn­te sein KfW Dar­le­hen fle­xi­bel in der Zins­bin­dung gestal­ten.

Eini­ge Ban­ken gaben auf ihren eige­nen Zins­satz Rabat­te, wenn die Finan­zie­rung in Kom­bi­na­ti­on mit KfW-Dar­le­hen auf­ge­baut wur­de. 

Was ändert sich konkret?

Ab 17. April 2018 ändert die KfW-Bank ihre För­der­kon­di­tio­nen bei den Pro­gram­men „Ener­gi­ef­fi­zi­ent Bau­en (153)“ und „Ener­gie­ef­fi­zi­ent Sanie­ren (151/152)“. Als ers­tes wird die Mög­lich­keit der 20-jäh­ri­gen Zins­bin­dung bei dem Pro­gramm „Ener­gi­ef­fi­zi­ent Bau­en (153)“ ein­ge­stellt.

Für den Ver­brau­cher bedeu­tet das ein hohes Zins­än­de­rungs­ri­si­ko und die Split­tung der Dar­le­hen in Bezug auf die Zins­bin­dun­gen. Wei­ter­hin haben Ver­brau­cher einen erhöh­ten Auf­wand zu betrei­ben, weil Sie stän­dig Ihre Dar­le­hen nach Zins­bin­dung erneu­ern müs­sen. Wei­ter­hin wird die kos­ten­lo­se Son­der­til­gungs­op­ti­on abge­schafft. Für außer­plan­mä­ßi­ge Til­gun­gen muss der Ver­brau­cher ab April eine Vor­fäl­lig­keits­ent­schä­di­gung ent­rich­ten. Es sind nur voll­stän­di­ge Kre­dit­rück­zah­lun­gen mög­lich.

Auch die Bereit­stel­lungs­zins­freie Zeit wird von 12 Mona­ten auf 6 Mona­te redu­ziert. Für nicht abge­ru­fe­ne Dar­le­hens­be­trä­ge wer­den 6 Mona­te nach dem Datum der Zusa­ge, Bereit­stel­lungs­zin­sen berech­net. Das bedeu­tet man muss so schnell wie mög­lich das Dar­le­hen abru­fen, sonst wird es teu­er. Alle Ände­run­gen, die wir in die­sem Bei­trag vor­stel­len, stel­len für Bau­her­ren und Sanie­rungs­wil­li­ge Nach­tei­le gegen­über den noch bis April 2018 lau­fen­den Bedin­gun­gen dar. Laut KfW die­nen die genann­ten Maß­nah­men dazu, die Refi­nan­zie­rungs- und Wie­der­an­la­ge­ri­si­ken für den Bun­des­haus­halt zu redu­zie­ren und die Plan­bar­keit der Kos­ten zu erhö­hen.

Fazit zu den KfW Förderprogrammen 

Der Ein­satz von KfW För­der­mit­teln wird bei vie­len Finan­zie­rung­kon­zep­ten nicht mehr vor­teil­haft sein. Die Unter­stüt­zung durch öffent­li­che För­der­mit­tel wird für die Bau­fi­nan­zie­rung immer unat­trak­ti­ver. Des­halb nut­zen Sie jetzt noch die Chan­ce und ver­ein­ba­ren Sie einen Ter­min bei unse­ren Spe­zia­lis­ten.

 

 

 

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Sandro Wallisch

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